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Team Bittel

Gaby Schmidtkonz

Marathonläuferin, Ride & Tie, Swiss Alpine K30 Finisher

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Inhaltsverzeichnis

Zusammenfassung Über mich E-Mail an Gaby Schmidtkonz

Zusammenfassung / Kurzprofil

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Ich bin 35 Jahre alt und wohne in Forchheim und bin bereits einen Marathon und den K30 Swiss Alpine gelaufen

Über mich

Hallo, ich bin 35 Jahre alt und wohne in Forchheim.
Unsportlich war ich eigentlich noch nie, aber die einzige Sportart, die ich jetzt schon über Jahrzehnte betreibe ist reiten. Da ich selber 2 Pferde habe, komme ich nur morgens vor der Arbeit, oder am Wochenende zum Laufen.

Bis jetzt habe ich an 4 Laufwettkämpfen teilgenommen.
Mein erster Lauf war ein 5 km Lauf in Dechsendorf. Dort bin ich, untrainiert wie immer, in einer guten halben Stunde ins Ziel gekommen. Zu meiner Überraschung wurde ich bei der Siegerehrung sogar auf das Podest geholt, als 2. meiner Altersklasse (Kicher, es waren nur 2). Dies motivierte mich enorm, da ich vor diesem Lauf ein halbes Jahr mit dem Laufen pausiert hatte.

Nach dem Lauf nahm ich mir vor regelmäßiger zu laufen, aber da ich wenig Zeit habe (durch die Pferde bedingt) schlief das Training wieder ein.

Im Jahr darauf versuchte mein Mann mich wieder zu motivieren. Da er mich natürlich sehr gut kennt, schlug er mir vor doch beim Nürnberger Stadtlauf den 10 KM Lauf mitzulaufen, er wollte dort den Halbmarathon laufen.

Als fing ich 3 Wochen vorher das Trainieren an. Bei mir geht es immer nur um das Durchkommen, nicht um eine gute Zeit! Ich lief den 10 KM Lauf in 70 Minuten und war sehr stolz auf mich! Wieder beschloss ich im Training zu bleiben, aber wie das Jahr zuvor, fehlte mir einfach die Motivation ohne Ziel zu trainieren.

Im Jahr 2001 kamen wir dann auf die Idee unsere Hobbys doch zu verbinden (mein Mann reitet eigentlich ja auch, wenn auch sehr selten!). Also veranstalteten wir in unserem Reitverein eine Ride and Tide Veranstaltung. Beim Ride and Tide besteht das Team aus 2 Menschen die abwechselnd laufen und reiten und einem Pferd. Einer läuft, der andere reitet und an bestimmten Punkten wird gewechselt. Da das Pferd schneller ist, steht am Wechselpunkt ein Helfer und hält das Pferd, bis der andere Läufer es übernimmt um bis zum nächsten Wechselpunkt zu reiten.
(Näheres hat Thomas in seinem Artikel über das Ride and Tide geschrieben!)
Also trainierten wir mit unseren Reitern das Laufen. Thomas übernahm die Fortgeschrittenen und ich die Anfänger. Wir trainiert ca. 5 Mal. Dies war auch mein einziges Training für das Ride and Tide über 10 KM.

Das Ride and Tide war ein voller Erfolg, allen hat es einen riesigen Spaß gemacht, sogar den Helfern, die nun nächstes Jahr auch mitmachen wollen!

Nun stand der Halbmarathon für meinen Mann in Ingolstadt auf dem Plan. Ich wollte mal wieder mitfahren und zuschauen. Eine halbe Stunde bevor wir losfahren, entdeckte mein Mann im Internet den Hobbylauf über 6,5 KM. Er fragte, ob ich nicht Lust hätte dem Lauf mitzumachen, und ich sagte zu. 6,5 KM müssten doch ohne Probleme zu schaffen sein.

Ich hatte aber nicht mit der Hitze (fast 30 Grad) gerechnet. Nachdem ich, durch die Zuschauer so richtig eingeheizt viel zu schnell loslief, wollte ich schon nach Kilometer 2 aufgeben. Da sah ich aber die erste Verpflegungsstation und kühlte mich erst mal ab. Danach lief ich die restlichen Kilometer ziemlich locker durch und überholte kurz vor dem Ziel noch ein paar Mitläufer. (Zeit 45:15 Min. für meinen Trainingsstand und mein Gewicht ok!)

Danach fuhren wir im Juli zum Urlaub in die Schweiz. Da mein Mann ja Marathonläufer ist, joggte er ziemlich viel in den Bergen herum. Mitten im Urlaub fragte er mich, ob er den Swiss Alpine mitlaufen könne, oder ob mich das stören würde. Ich war nicht dagegen, aber es ist schon ziemlich langweilig nur am Ziel auf den Einlauf des Partner zu warten. Da fragte er mich, ob ich nicht auch den "kurzen" Lauf über 30 KM mitmachen wolle. Unter der Bedingung, dass wir mind. noch einen 2 Stundenlauf vorher zum testen machen, sagte ich, verrückt wie ich halt manchmal bin, zu. Der 2 Stundenlauf ging ohne Probleme.

Am 28.07.2001 war es dann soweit. Ich lief in Begleitung meines Mannes den Swiss Alpine.

(Bericht siehe Thomas!) Ohne seine Begleitung hätte ich den Lauf nicht durchgestanden.

Auf den ersten Kilometern bremste er mich beständig, da ich mal wieder losstürmen wollte.

Er hatte seinen Trinkgürtel dabei und versorgte mich beständig mit Wasser, wir hatten mal wieder 30 Grad! Bis ca. Kilometer 25 ging es mir gut, aber dann wollten die Beine schon nicht mehr. Thomas versuchte mich beständig zu motivieren, kippte mir zum abkühlen immer wieder Wasser über den Kopf, gab mir Power Gel, damit ich durchhalte. Endlich in Filisur angekommen suchten wir das Ziel. Aber es wollte und wollte nicht kommen. Ständig riefen uns die Zuschauer zu, es wären nur noch 200 m. Irgendwann platze mir dann der Kragen und ich pfiff einen jungen Mann zusammen, aber dieser hatte leider Recht, und es waren wirklich nur noch 200 m. Entschuldingung Du Unbekannter, Du konntest ja nichts dafür das ich am Ende meiner Kräfte war!

Ich lief in einer Zeit von 4:07:11 durch das Ziel und war überglücklich. Ich habe noch ein paar Stunden benötigt, um zu realisieren das ich wirklich 30,8 KM durch die Berge gelaufen bin!

Da ich nicht gerade ein Leichtgewicht bin, werde ich wohl nie gute Zeiten laufen, aber mir soll es ja auch Freude machen, und das hat es!

Bereicht vom Swiss Alpine K30

 

[team/fuss.htm]