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Letzte Änderung: 23.06.2011

Kochrezepte von Läufern für Läufer

Hier werden Kochrezepte leckerer Gerichte von Läufern für Läufer vorgestellt.

Team Bittel

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Wenn Du noch weitere Kochrezepte zum veröffentlichen hast, dann teil sie uns bitte mit.

 

Gerichte

Fitnessriegel, Kürbissuppe,
Kürbis-Ingwer-Konfitüre, Haferflocken-Plätzchen

 von Susanne Hager
"Mediterraner Abend"

von Stefan Gossens
"Magic Tea"
von Susanne Hager
Sauerteigbrot von Jochen Brosig
 
Fitnessriegel (von Susanne Hager)

Zutaten:

  • 100 g Butter
  • 250 g grobe Haferflocken
  • 250 g feine Haferflocken
  • 300 g Honig
  • 100 g Nüsse
  • 100 g Sonnenblumenkerne
  • 100 g Kürbiskerne
  • 100 g Sesam
  • 100 g Rosinen
  • 1 EL Sahne oder Zitronensaft
  • 1 Teel. Ingwerpulver
  • 1 Teel. Zimt
  • 1 Teel. Kardamom gemahlen

Zubereitung:

Butter bei Mittelhitze in der Pfanne schmelzen lassen. Die Haferflocken darin leicht bräunen und Herdplatte zurückschalten. Den Honig dazugeben und unter Rühren so lange erhitzen, bis eine leichte Bräunung eintritt (karamellisieren). Nüsse, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Sesam, Rosinen, Sahne (Zitronensaft), Ingwer, Zimt und Kardamom dazugeben, alles gut verrühren und wenn die Masse goldgelb ist, ausschalten.
Die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, gleichmäßig verteilen und mit geölten Händen gut zusammendrücken. Bei 150°C ca. 20 Minuten im Ofen trocknen lassen. Die Masse 15 Minuten abkühlen lassen, dann mit geöltem Messer Riegel schneiden. Die Riegel vom Blech nehmen und über Nacht auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Die Zutaten lassen sich je nach Geschmack relativ gut variieren und die Menge ist ziemlich ergiebig, die Riegel halten sich lange.
(Susanne: topfit-und-aktiv@web.de)

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Kürbis-Ingwer-Konfitüre (von Susanne Hager)

Man nehme:

  • 150 Gramm Kürbis (Hokkaido)
  • 100 Gramm Apfel
  • 10 Gramm frischer Ingwer
  • 170 Gramm Gelierzucker 3:1
  • 250 Gramm Trinkwasser

Kürbis und Apfel im Trinkwasser garen, danach den geriebenen Ingwer und den Zucker zugeben und nochmals ca. 3 Minuten köcheln lassen.
In ein Glas füllen und verschließen.

Guten Appetit!
(Susanne: topfit-und-aktiv@web.de)

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Susannes Kürbissuppe (von Susanne Hager)

Man nehme:

  • 1 Hokkaido-Kürbis (Durchmesser ca. 20-25 cm)
  • 1 Zwiebel
  • 750 ml Brühe
  • frischer Ingwer (ca. 50-70 g) gerieben
  • 1 Teelöffel Curry
  • frischer Chili
  • 1 Teelöffel Cumin (Kreuzkümmel)
  • 1 Becher Crème fraîche oder Sahne

Hokkaido-Kürbis:
Orangerote Schale, sehr aromatisch, wird beim Kochen weich und wird mitgegessen;
Ernte im Oktober/November, mehrere Wochen lagerfähig.

Das Rezept:
Hokkaido-Kürbis waschen, evtl. schadhafte Stellen wegschneiden und zerteilen, Kerne mit einem Löffel entfernen, den Rest in ca. 1,5 – 2 cm große Würfel schneiden.
Eine Zwiebel würfeln und andünsten, salzen, Kürbis dazugeben. ca. 750 ml Brühe angiessen und mit frischem Ingwer (ca. 50-70 g) gerieben oder klein geschnippelt, bis zu 1 TL Curry, bis zu 1 TL Cumin, frischer Pfeffer aus der Pfeffermühle und frischer Chili od. Chilipulver, ca. ½ TL Salz und 1 EL Zucker (wichtig!) und nach Geschmack Kerbel oder/und Muskat dazugeben.
Die Suppe wird recht sämig und ist fertig, wenn die Schale weich ist, nach ca. 15 Min. nun vorsichtig pürieren . Wer Suppe mit Biss mag, püriert nicht.
Abschmecken mit 1 Becher Crème fraîche oder Sahne.

Nach dem Laufen besonders lecker !!
(Susanne: topfit-und-aktiv@web.de)

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Haferflockenplätzchen (von Susanne Hager)

Man nehme:

1)   75 g Butter - in einer Pfanne zerlassen
2) 125 g grobe Haferflocken - zugeben und leicht bräunen
3) 1 Eßl. Zucker  - dazu geben und nun die Masse erkalten lassen

4) 1 Ei - in einer Schüssel schaumig schlagen
5) 50 g Zucker, 1 Teel. Zimt, etwas Bittermandelöl - dazu geben und cremig rühren
6) 50 g Weizenmehl, 1 Teel. Backpulver - untermengen, mit Haferflockenmasse vermischen.

Backblech mit Backpapier belegen. Mit dem Teelöffel kleine Häufchen auf das Blech setzen und im Backofen bei 175 - 200°C 12-15 Minuten backen. Die Kekse zerlaufen beim backen ein wenig, daher auf Abstand zwischen den Häufchen achten. Die fertig golden gebackenen Plätzchen werden nach dem
Abkühlen erst knusprig.
(Susanne:
topfit-und-aktiv@web.de)

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Sauerteigbrot von Jochen Brosig

Am Tag vor dem Backtag vorbereiten:

1.a. Vorteig (Sauerteig): - am besten am Abend vorher ansetzen (mindestens 7 – 8 Stunden vorher)
Sauerteig ansetzen aus 400 ml warmem Wasser, 1/3 TL Backferment und 300 g Roggenschrot oder -mehl

1.b. Vorbereitung: - ebenfalls am Abend vorher
160 g Haferkörner in 500 ml kalten Wasser einweichen.

2. Hauptteig:

  • am nächsten Morgen, bzw. 7 – 8 Stunden später vom Vorteig 2 EL als Sauerteigreserve abnehmen!!!!! (in einem geschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahren)
  • zum Vorteig beimischen bzw. kneten 400 ml warmes Wasser (vom Vortag, Haferkörner vorher abgesiebt ergeben 400 ml) 1 EL Meersalz und 700g Mehl nach Wahl.
  • den Teig ca. 2 Stunden abgedeckt gehen lassen.
  • den Teig wiederum kneten und Geschmackszutaten beimischen: z.B. Kümmel !!!, Fenchel, Anis (ergibt bei maßvoller Zugabe ein leckeres Gewürzbrot) oder Sesam, Leinsamen, Mohn, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne (geben Geschmack und Biss)
    oder geröstete Zwiebeln oder Kräuter (diese müssen jedoch sehr fettfrei und trocken sein, weil ansonsten der Teig zu nass wird; also ggf. weniger Wasser zugeben oder länger bei geringerer Hitze backen).
  • in eine geschlossene gut gefettete Backform geben
  • nochmals 1,5 – 2 Stunden gehen lassen

3. Backen:

im vorgeheizten Ofen bei 190°C Wasserbehälter in den Ofen stellen.

  • 1 Stunde abgedeckt lassen
  • 0,5 Stunden ohne Abdeckung backen
  • wird eine besonders knusprige Kruste gewünscht, sollte man die letzte ¼ Stunde das Brot aus der Form nehmen; evtl. sogar am Anfang die Abdeckung weglassen……..ausprobieren.

4. Essen: Das Brot, egal wie gut es frisch riecht, erst einmal gut auskühlen lassen !!!!
Wir wünschen ein gutes Gelingen! Gruß Jochen und Gudrun

Fragen / Anregungen:  jochen.brosig@t-online.de
 

  

"Mediterraner Abend" von Stefan Gossens

Gegrillte Putensteaks "alla Fiorentina" mit Backofenkartoffeln und Choriatiki (griechischer Bauernsalat).
Einer meiner Favourites und dabei fettarm und eiweiß- und kohlenhydratreich.

Einkaufsliste pro Person (Mengen variieren mit Geschmack und Hunger !)
------------------------
150g - 300g Putenschnitzel oder Hühnerbrustfilet
3-5 Kartoffeln vorwiegend fest kochend
Grüner Salat oder Eissalat
Tomaten, auf Aroma achten (rote Wasserbälle versauen das Gericht), evtl. Kirschtomaten nehmen
1 Gurke, am besten Bauerngurke
1 Zwiebel, am besten rot
50g Schafskäse (kein Kuhfeta)
5-10 schwarze Oliven mit Kern oder 3-6 große grüne mit Kern, vom Türken
   (nicht die mit rotem Zeugs gefüllten aus dem Glas)
1-4 mittelscharfe eingelegte Peperoni, auch vom Türken
   (keinesfalls aus dem Supermarktglas - sind immer viel zu süß oder höllisch scharf)
1 Zehe Knoblauch, am besten frischer, nicht getrockneter
Gutes Olivenöl extra vergine (merke: gut heißt lecker und nicht unbedingt teuer!)
evtl. Weißweinessig
Thymian, frisch oder getrocknet
Rosmarin, frisch oder getrocknet
Oregano, frisch oder getrocknet
Meersalz (zur Not jodiertes Speisesalz)
Pfeffer, frisch gerieben

Knoblauch reiben oder durch die Presse geben und zehn Minuten liegen lassen.
Inzwischen getrockneten Thymian und Rosmarin im Mörser zu Staub zermahlen, frische Kräuter
sehr fein hacken. Kräuter, Knoblauch  und ca. 1EL Olivenöl vermischen, etwas von den gemahlenen Kräutern übriglassen. Diese Marinade
ziehen lassen..

Salatsauce:
1EL Olivenöl mit etwas Weißweinessig, nicht zu wenig Salz, etwas Pfeffer,
einem Stips Senf und Oregano vermischen. Ziehen lassen.
Puristen lassen das und nehmen nur Olivenöl.

Ofen vorheizen auf 200°-220°. Die Kartoffeln schälen (kann man zumindest bei Biokartoffeln auch lassen), längs je in 6-8 Spalten
schneiden. Auf einem Backblech verteilen. Jede Spalte
leicht mit Olivenöl bepinseln. Auf mittlerer Schiene in den Ofen schieben.
Nach ca. 40 Minuten für ca. 3 Minuten herausnehmen, noch mal 10min in den Ofen schieben.
Vorsicht, verbrennen dann relativ schnell ! Herausnehmen, mit Salz bestreuen und
eine Idee Pfeffer drauf mahlen.

Salat entstrunken, in Blätter teilen, waschen, trocken schleudern. In mundgerechte Stücke reißen. Tomaten und Gurken ebenfalls in mundgerechte Stücke schneiden. Schön bunt durcheinander auf einem tiefen Teller drapieren, Zwiebel in hauchdünne Scheiben darüber reiben. Oliven und Peperoni dekorativ dazulegen. Schafskäse in Bröseln, dünnen Scheiben oder Würfeln darüber geben, Sauce oder 1El Olivenöl darüber geben.

Für das Fleisch den Grill anheizen. Wenn man Hühnerbrust hat, diese in ca. 2cm dicke Scheiben aufteilen, Putenschnitzel kann man so lassen.
Fleisch auf den (Elektro- oder Holzkohle-) Grill legen, bis es erkennbar fast durch ist, dann wenden und die andere Seite noch
anbräunen. Dieses Fleisch kann man übrigens relativ bedenkenlos ohne Alufolie auf dem Holzkohlengrill zubereiten, da es im Gegensatz
zu den fetten, meist noch marinierten Schweinegrillsteaks kaum Fett hat und daher nicht in die Glut tropft (weniger krebserregende Benzpyrene). Vom Grill nehmen, auf Teller geben. Dort mit ca. 1TL der Marinade bestreichen; diese vorher noch mal gut durchrühren. Salzen, Pfeffer darauf mahlen.
Natürlich werden die drei Komponenten zusammen serviert, was voraussetzt, dass Fleisch und Kartoffeln etwa gleichzeitig fertig werden.
Dazu kann man gut einen(!) mit kaltem Wasser verdünnten Ouzo trinken und leichten Rose- oder Rotwein oder Traubensaftschorle (my favourite!).

Dazu noch eine (weniger magere) Ergänzung: Tsatsiki (natürlich selbst gemachtes...) oder einfach ein Fladenbrot vom Türken, in Scheiben geschnitten und gegrillt oder getoastet und (nicht zu knapp) mit Olivenöl beträufelt; leicht gesalzen. Vorsicht: Echte Suchtgefahr und sicherlich nicht unbedingt Fit-Food !

Tsatsiki:
Griechischer Joghurt 10% Fett (Mevgal oder Total), KEIN türkischer Süzme o.ä., ersatzweise saure Sahne 10% oder normaler, möglichst milder Joghurt 3,5% im Verhältnis 1:2 mit Quark 20% gemischt oder Joghurt 3,5%, mehrere Stunden durch ein Tuch abgetropft. Frischer oder getrockneter Knoblauch Gurke, am besten Bauern- Weißweinessig Salz frisch gemahlener Pfeffer
Knoblauch reiben oder pressen, 10min liegenlassen. Min. 1 Zehe pro 200g Joghurt. 10cm Gurke pro 200g Joghurt streifig schälen, auf Teller klein reiben, mit Salz bestreuen, 10min warten. Sehr gut ausdrücken. Alles vermischen, mit Salz, Pfeffer und wenig Essig
abschmecken. 1/2 Tag oder mehr im Kühlschrank durchziehen lassen.

:-) Guten Appetit! ( s.gossens@arcor.de )

"Magic Tea" von Susanne Hager
 

Das Magic-Tea-Rezept:

3 L Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen.
5 Beutel Hagebuttentee oder Früchtetee
1 Beutel Roibuschtee
1 Beutel grüner Tee
2 Beutel Vanillinzucker
1 walnussgroßes Stück Ingwerwurzel im Zerkleinerer gehackt (Moulinette)
5 Kardamomkerne in der Mitte durchgeschnitten
5 Gewürznelken
Zimtrinde
etwas Süßstoff oder weißer Zucker

.......alles zusammen aufkochen und etwa einen Tag stehen lassen.

Am nächsten Tag dann........

1 Liter Apfelsaft (auch roter Traubensaft ist sehr lecker) und
den Saft von 2 frischen Zitronen hinzufügen.

Fertig - mhmmmmmmmm......... riecht gut, schmeckt gut,
und tut gut.

Mehr solche Tee-Rezepte? (Susanne: topfit-und-aktiv@web.de)

  
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