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Letzte Änderung: 23.06.2011

Team Bittel Städtemarathon Erlangen Team Bittel
  
Literaturtipps zum Thema Marathon

 

1. Städtemarathon
Erlangen-Herzogenaurach
am 21.04.2002
Literaturtipps zum Thema Marathon

Marathon-Training

mit von der Partie Team Bittel:

Marathon: Ursi Riedel (3. Platz Frauen gesamt) , Ernst Rühl, Erwin Bittel, Joachim Simon, Jürgen Löwenstein, Jürgen Nehmeier, Robert Wimmer, Stefan Gossens, Stefan Knobloch, Thomas Schmidtkonz, Thomas Schlicker,  Wolfgang Ammon

Volkslauf: Claudia Knobloch, Gaby Schmidtkonz, Günter Seeberger

Skaterin: Beate Seeberger

Eine kleine Bildergalerie

Stefan bei Kilometer 35

monika_erwin_staedtemarathon_erl.jpg (17454 Byte)
Moni und Erwin
Elke und Joachim beim Zieleinlauf

Elke und Joachim

Berichte zum Marathon
Bericht von Erwin Bittel Bericht von Joachin Simon Bericht von Elke
Bericht von Stefan Gossens Bericht von Thomas Schlicker Bericht von Thomas Schmidtkonz
Bericht von Jürgen Nehmeier    

 

Berichte zum Volkslauf
Bericht von Günter    

 

Bericht von Erwin

1000 Jahre Erlangen. Und 1000 Jahre Herzogenaurach, dem Ort von Adidas, Puma & Co. Vielversprechend, denke ich. Dazu perfektes Wetter am Start, kühl aber sonnig. Na, das wird ideal, denke ich und frage Monika, mit der ich diesen Marathon laufen werde. Wir vom "Team Bittel" treffen uns am Erlanger Marktplatz eine Stunde vor dem Start und dehnen uns. Ein bisschen "was hast Du die letzten Wochen gemacht, wie geht’s heute, was hast Du vor", und wir laufen uns ein. Alles ganz locker und ich finde es schön, dass wir einige sind. Wir teilen uns in kleine Lauftrupps ein, zu zweit, zu viert, je nach dem welches Tempo jeder sich vorstellt für heute. Ein bisschen Aufgeregtheit ist am überfüllten Platz, doch wir sind alle ruhig, denn gut vorbereitet und nicht alleine.

Monika ist locker. Wir sprechen uns beim Einlaufen ab, was Taktik und Endzeit der 42km angeht, geben unsere Kleidung ab und reihen uns genau zum Startschuss um 10:00 h in die Schlange der freudigen 2.200 Starter.

Es ist recht eng auf den ersten beiden km, wie bei jedem größeren Marathon. Doch schon bald laufen wir uns "frei". Ich beobachte die Uhr, wir sind nicht weit hinter unserer Planzeit und holen sie langsam auf. Bei km5 sind wir "im Plan" und traben dahin in unserem Rhythmus, den wir mittlerweile gut gefunden haben. Jeder weitere km ist fast sekundengenau so schnell wie der vorherige. Das ist zwar ausgemacht, aber dennoch nicht so leicht zu schaffen.

Schon kommt km10 und es wird langsam warm. Ein leichter aber angenehmer Wind weht an manchen offenen Stellen und bald passieren wir km15, den wir uns für das erste "Nachdenken/Reinhorchen" vorgenommen hatten. Schneller? Langsamer? Genauso weiter: beschlossen! Monika macht eine wirklich gute Figur bei ihrem 4. Marathon, obwohl wir ein Tempo laufen, das sie noch nicht kennt. Ob die Kraft reichen wird?

Immer wieder treffen wir Bekannte, Freunde, Vereinskollegen von Moni, die eifrig rufend und klatschend anfeuern. Super! Ich erfahre oder sehe, dass auch einige Prominente unterwegs sind (Joey Kelly, Hubert Schwarz, Petra Strunz). Und das Publikum steht wirklich überall, keine Lücken an der Strecke, wenn wir auch manche noch aufwecken müssen. Okay, es sind kühle 12 Grad. Dann Applaus! Danke! - Manche sitzen auf Schemeln oder Bänken auf der gesperrten Straße, stehen am Gartenzaun und schlagen Topfdeckel oder sonst was. Es ist eine wirklich gute Atmosphäre. Fast wie bei einem der großen Marathons.

Bei km25 gehen wir ein zweites Mal in uns. Monika beschließt "weiter genau so". Wir laufen 5 min und ein paar Sekunden je km und haben immer noch Dr. Heinrich Gutbier knapp vor uns. Weltrekordler, Europa- und Deutscher Meister mit seinen 79 Jahren. Respekt! Und Vorbild! Wir laufen wie er, wie ein Uhrwerk und schauen ihm zu.

Ich muss Moni öfters daran erinnern, dass man im Marathon nicht trinkt wenn man Durst hat, sondern besser regelmäßig alle 5km. Sie trägt Wasserfläschen am Gürtel mit und trinkt. Gut. Dann mache ich eine kleine Laufstilanalyse indem ich hinter ihr laufe. Sehr locker schwingend und leichtfüßig. Immer noch.

Bei km32 beschließen wir dasselbe wie bei km25: weiter so! Immer noch laufen wir exakt dasselbe Tempo. Arme, Schultern locker? Ja. Jetzt sind wir am unangenehmsten Stück des Laufs: 4km mit Gegenwind geradeaus, am Europa-Kanal entlang. Das bremst und kostet Kraft. Dennoch bringt Moni dies tapfer hinter sich, und wir laufen endlich dem letzten km entgegen. Kein Marathon ist einfach! Da reiht sich ihr Freund Uwe ein und wir beide bringen sie mit unglaublich großem Getöse der Zuschauer ins Ziel. Ein Zieleinlauf wie jeder Läufer ihn sich wünscht: der Applaus trägt die schweren Beine durch den letzten und härtesten Kilometer. – Geschafft!

Moni ist überglücklich, mir geht es genauso! Ihr Glück ist ansteckend. Sie war nie schneller als 4:00 h und hätte nicht geglaubt, dass es heute 3:42 h werden könnten. Sie hat es sich bewiesen, dass sie es kann. Und obwohl die Oberschenkel zugegeben im Ziel am Ende waren: Moni kann noch mehr.

Diese Medaille ist die schönste!

Im Ziel ist es richtig warm, 16 Grad, wir trinken und trinken. Und wir dehnen uns. Was eben noch geht...

Es war ein gelungen organisierter Marathon. Die Strecke ist gutgängig, keine Ecken keine Kanten, und nur wenige Steigungen (Brücken), die aber immer auch wieder bergab gehen. Der Städte-Marathon: nicht zu klein, nicht zu groß, empfehlenswert für die, die gerne Läufer um sich haben, aber nicht zu viele wie in Berlin, Hamburg (auch heute) etc.

Erwin vom "Team-Bittel" (und Monika).

 

Starter: Marathon (2.138), Skater (779), Volkslauf 13,9km (1.560)

Infos: www.staedtemarathon.de

monika_erwin_staedtemarathon_erl.jpg (17454 Byte)
Moni und Erwin

 

Bericht von Joachim

Aus einer Laune heraus hatte ich vor einigen Wochen Elke angeboten Sie auf Ihren ersten Marathon zu begleiten. Hierbei sollte auch die Endzeit nicht die Hauptrolle spielen, sondern Ziel war es den Marathon erfolgreich zu beenden.
Bis zum Schluß zögerte ich noch mit der Anmeldung und glücklicherweise wurde die Teilnehmerliste vorzeitig geschlossen. So ein Glück, doch ein gemütlicher Sonntag auf dem Sofa und vielleicht ein lockerer Trainingslauf am Nachmittag.

Natürlich hatte ich hierbei wieder einmal nicht mit der List von Erwin gerechnet, der war nämlich zweimal gemeldet (wer weiß warum auch immer - dafür ist er jetzt ganz von der Liste verbannt worden). Also brachten wir noch mal kräftig die Organisation in Erlangen durcheinander und so kam ich doch noch zu meiner offiziellen Startnummer um einen weiteren Marathon zu bestreiten.

Anstatt kühles und regnerisches Aprilwetter erwartet uns am Sonntag Sonne und warme Temperaturen. Am Auto höre ich dann noch auf den Wetterpropheten Erwin und ziehe nur ein leichtes Laufshirt an, anstatt zusätzlich meinen Windbreaker mitzunehmen. Was der Erwin immer alles weiß - aber recht hat er ja gehabt.

Die Zeit bis zum Start vergeht wie im Flug - Team Bittel Treffpunkt am Sanitätshaus - Elke trifft sich mit Arbeitskollegen bei Palm und Enke - dazwischen die gesperrte Strecke. Der Sprecher verkündet das es nur noch wenige Sekunden bis zum Start sind, aber Elke kann ich einfach bei der Menschenmenge nicht mehr rechtzeitig finden. Als der Sprecher dann rückwärts die Sekunden bis zum Start zählt reihe ich mich einfach am Ende des Feldes ein und laufe erstmal alleine los. Den ersten Kilometer laufe ich dann im verschärften Tempo an und hoffe hierbei Elke zu überholen. Nachdem ich nach rund einen Kilometer aber Elke doch nicht gefunden habe,  drehe ich wieder um und trabe langsam zurück in Richtung Start - die anderen denken wohl der spinnt - erst überholen und dann wieder zurücklaufen. Aber die Strategie erweist sich als richtig, denn plötzlich entdecke ich Elke im Läuferpulk. Jetzt war ich auch erleichtert und reihe mich neben Ihr ein.

Ich versuchte den Kilometer so um die 6:10 Minuten zu laufen, denn bei diesem Wetter herrschen heute keine ganz einfachen Wettkampfbedingungen und lieber ein bißchen langsamer, dafür aber konstant. Bedingt durch den Start benötigen wir auf den ersten 3 Kilometer (da erst entdeckte ich das erste Kilometerschild) zusätzlich noch rund 1 bis 2 Minuten, aber das ist ja ganz normal. Aber von nun an gehen wir mit konstanten Tempo auf die restlichen rund 39 Kilometer. Die Zuschauer am Straßenrand heizen immer wieder die Läuferinnen und Läufer an und schwups schon war meine Elke auch wieder ein Schritt vor mir. Die Euphorie auf den ersten Kilometern und die Zuschauer verleiten immer einige Läuferinnen und Läufer zum schnelleren Laufen, was man dann aber häufig spätestens ab KM 35 wieder sehr bereut. Aber nichts da, wir wollten unser Tempo laufen und das möglichst konstant von Anfang bis Ende. So läßt sich auch Elke wieder von mir bremsen und paßt Ihr Tempo entsprechend an.

So geht es durch Erlangen langsam Richtung Herzogenaurach. Überall auf der Strecke eine super Stimmung und in Herzogenaurach ist dann die Hölle los. Einmal durch Herzogenaurach und dann wieder zurück nach Erlangen. Als wir dann nach KM 32 zum Kanal kommen, geht es wohl auf den härtesten Streckenabschnitt. Eine lange Strecke entlang am Kanal in nördlicher Richtung bis zu einer Spitzkehre und dann das ganze wieder zurück. Und das wenn sowie die Füße langsam schwerer werden und schmerzen, zudem sieht man die entgegenkommenden Läuferinnen und Läufer, welche schon die Spitzkehre passiert haben. Bei KM 32 laufen wir auf Stefan auf und ich versuche Ihn noch zu motivieren mit uns weiterzulaufen. Da klappt auch ganz gut bis KM 37, dann läßt er sich langsam zurückfallen und wir laufen unsere Tempo weiter. Ich merke das es auch für Elke langsam härter wird und sie zum kämpfen anfängt. Ich versuche Sie zu motivieren und hoffe das es auch was bringt. Gelegentlich reduzieren wir noch bißchen das Tempo,   versuchen aber weiterhin konstant zu laufen. Bei KM 39 überholen wir dann noch Joey Kelly und traben langsam dem Ziele entgegen. Bei KM 41 treffen wir Jürgen und mit beiden geht es dann beim Sport Eisert auf die lange Zielgerade. Nach 4 Stunden 28 Minuten erreichen wir nach 42,195 km das Ziel und Elke ist erfolgreich Ihren ersten Marathon gelaufen, auch wenn Sie dies erst einigte Sekunden später realisiert und dann doch überglücklich strahlt. Gratulation zum ersten Marathon. Ja, ein Marathon ist nicht einfach, aber man ist schon stolz wenn man die Strecke erfolgreich hinter sich gebracht hat.

Alles hier war super organisiert, nur leider hatte es ab KM 25 für die langsameren Läuferinnen und Läufer keine Bannen mehr gegeben und das mit der T-Shirt-Ausgabe kann sicherlich auch noch optimiert werden.

Joachim vom Team Bittel

 

Bericht von Elke
 
Das erste Mal im Leben,
dank Joachim war der 1. Marathon für mich kein Problem. Mit 4 Stunden 28 Minuten war das ein unvergeßlicher persönlicher Erfolg. Das Problem was viele Läufer in der Vorbereitung haben ist immer wieder - nach was soll man sich richten - viele Infos aus Büchern oder Laufkollegen. Ich kann nur jedem raten sich dem leichten, langandauernden Ausdauertraining zu widmen, dann funktioniert das noch nebenbei mit dem Fettabbau, Muskeln aufbauen und ein wichtiger Faktor ist die innere Zufriedenheit.

Natürlich ist man beim ersten Lauf sehr aufgeregt, der Puls ist höher, und nachdem ich im Kopf fixiert hatte das Joachim mit mir läuft und beim Start nicht in meiner Nähe war, war ich erst einmal hilflos und alleine. Aber er hat mich gefunden unter den vielen Läufern und nach ca. 5 km waren wir in einen mir angepassten Laufrythmus drin.

Was auch für mich eine sehr wichtige Erfahrung war, das Trinken im Gehen an den Ständen, funktioniert toll. Man sollte die ersten ca. 25 km locker flockig laufen, vielleicht auch ein mal ein paar Läufer in ein Gespräch miteinbinden oder kennenlernen. Die kritische Zone fängt so ab km 30 an, aber ich denke wenn man kontinuierlich sein Tempo behält (Trainingspuls), kommt man an. Aber für den 1. Marathon sollte man auf keinen Fall alleine laufen (die beste Lösung habe ich gehabt, einen erfahrenen Marathonläufer an meiner Seite). Wer hätte es für möglich gehalten, ich habe es mit mentaler und körperlicher Unterstützung von Joachim geschafft. Das war eigentlich immer für mich ein unerreichbares Ziel (trotz einiger Halbmarathon`s).

Meinen 2. Marathon (mit einer besseren Zeit) habe ich schon im Kopf!

Elke und Joachim beim Zieleinlauf
Elke und Joachim

 

Bericht von Stefan Gossens

Wird überarbeitet...

 

Bericht von Thomas Schlicker
Nachdem ich am Team Bittel Treffpunkt meine geplante Zielzeit von 4:30 geäußert hatte, schloss sich mir beim Start Manuela aus Hersbruck (MTP Hersbruck) an und schon hatte ich eine Begleiterin (was ich nicht geplant hatte). Einige andere wollten auch mitlaufen, doch im Startbereich haben wir uns schon verloren.
Kurz nach dem Start hat sich eine zweite Manuela aus Vilseck mit uns angefreundet, die auch 4:30 laufen wollte und sehr redselig war. Nach km 15 wurden beide deutlich stiller und der Abstand zu Joachim immer grösser. Bei 21,1 km hat sich Manuela aus Vilseck verabschiedet, es war Ihr anscheinend zu langsam, und war nicht mehr gesehen. Auf den nächsten 12 km wurden wir kontinuierlich langsamer, bei Manuela hat die Puste gefehlt.
Am RMD Kanal (km 33) wurde Manuela von einer Lauffreundin erwartet, die Sie bis ins Ziel begleiten wollte. Ab dann bin ich wieder mein eigenes Tempo gelaufen und bin bei 4:38 erschöpft und gut ins Ziel gekommen.

Auch heute geht es mir sehr gut: kaum Muskelkater, keine Knieprobleme, ein bisschen aufgescheuerte Haut, Kreislauf o.k.

Fazit: Es hat Spaß gemacht! Obwohl ich es nicht geplant hatte, war ich auf einmal Coach und heilfroh, daß ich meine "Amt" abgeben konnte als meine Kräfte schwanden.

Thomas Schlicker vom Team Bittel

Manuela und Thomas
Manuela und Thomas

 

Bericht von Günter Seeberger

Hier mein kurzer Bericht zum Volkslauf (13,9km):

Ich habe mich ca. 8 Wochen vorher angemeldet und mit meinem Freund (Klaudius) darüber gesprochen. Er bekam sofort auch Lust zu laufen und wir bereiteten uns gemeinsam vor. Das motivierte mich. Unser Ziel war: gut und nicht fix und fertig anzukommen. Wir sind fünfmal in den letzten 4 Wochen vorher zusammen in der Brucker Lache im Wald 80 min gelaufen. Das hat Spaß gemacht! Und wir werden dies auch weiter so beibehalten. Bei diesen Waldläufen war mein Puls immer so 130-135. Unsere Strategie war langsam anfangen und erst ab km 10 darüber nachzudenken ob wir "einen Zahn zulegen". Im Wettkampf war mein Puls viel höher so zwischen 150 und 165.

Nach ca. der Hälfte der Strecke merkte ich wie hart die Strecke gegenüber dem Waldboden war, was meinen Gelenken zu schaffen machte. Daraufhin achtete ich darauf gelenkschonend zu Laufen: den Fuß von vorne bis hinten abrollen, sanft abstoßen und aufkommen, fast wie eine Feder. Von da an ging’s besser und ich spürte meine Gelenke nicht mehr.

Klaudius fühlte sich gut und wollte bereits bei km8 steigern aber ich erinnerte ihn an die vor uns liegenden weiteren 5,9 km. Wir liefen zusammen den Trainingsrhythmus weiter und fühlten uns gut. Erst nach km10 steigerten wir unser Tempo bis ins Ziel und überholten wir noch einige Läufer. Das motiviert!

Wir hielten unsere Taktik gut ein und liefen sehr konstant bis ins Ziel durch und kamen gemeinsam nach 90 min. locker im Ziel an. Nach dem Dehnen (ROSA B.) ging’s mit dem Bus zurück zum Start nach Erlangen und wir feierten unseren gemeinsamen Erfolg.

Ein gut organisierter Lauf, den ich sofort wieder machen würde!

Es grüßt Günter

 

Bericht von Thomas Schmidtkonz

Nachdem ich beim Team Bittel Meetingpoint mit den anderen meine Vorfreude auf meinem 10. Marathon und damit Jubiläumsmarathon ausgetauscht habe, gehe ich mit meiner Schwester Petra noch etwas im schönen Schlosspark warmlaufen.

Als wir dann schon zum Start wollen, drückt uns beide noch mal die Blase.
Da es nun nur noch drei Minuten bis zum Startschuss sind, entschließen wir uns beide uns im Startblock ganz hinten einzureihen und erst dann über die Matten zugehen, wenn sich das Gedrängel an der ersten engen Stelle beim Kaufhof aufgelöst hat.

So gesagt getan. Während die ersten wohl schon Kilometer 1 passiert haben, albern wir beide noch mit den Zuschauern rum, um das Überschreiten der Startmatten möglichst lange hinauszuzögern.

Trotzdem gibt es immer noch einen kleinen Stau, als wir endlich die Startlinie überschreiten. Also heize ich noch etwas die Zuschauer an, damit die auch ihren Spaß haben.
Nun setzen wir beide uns erst in Gang und kommen die ersten Kilometer besser voran als befürchtet, indem wir ganze Massen von Läufern überholen. Nur an manchen Engestellen verlieren wir etwas Zeit.

Bei Kilometer 3 überholen wir Andy und Jürgen, denen ich noch ein paar Tipps mit auf den Weg gebe.

Hinter Kilometer 4 trenne ich mich von meiner Schwester, die nicht viel trainiert hat und so etwas langsamer laufen will.
Ich gehe nun in den 4:55 - Takt über und muss leider sehr schnell mit Schrecken feststellen, dass mein Puls dabei viel zu hoch ist.
Leider machen mir heute Sonnenschein, Hitze und Pollenflug zu schaffen. Ja lieber Leser, alles was über 15 Grad  ist für mich schreckliche Hitze. Unter optimalen Bedingungen verstehe ich bewölktes, windstilles Wetter zwischen 5 und maximal 10 Grad!
So beschließe ich bereits bei KM 9 wieder Tempo herauszunehmen.

Jedenfalls weiß ich bereits sehr früh, dass es mit den angepeilten 3:35 nichts wird, aber eine Zeit unter 3:40 wäre doch wenigstens schön, denke ich mir.

Bei KM 6 spüre ich dann auch noch, dass ich mir Blasen laufen werde. Du Depp hast die falschen Strümpfe anzogen, schimpfe ich mich und freue mich schon auf die restlichen 36 km mit Blasen an den Füßen.

Im weiteren Streckenverlauf bin ich immer wieder angenehm überrascht, dass selbst auf abgelegenen Stellen so viele Zuschauer sind, die uns so begeistert anfeuern. Eine wahrlich angenehme Überraschung.

Als wir schließlich den Wiesengrund queren spurte ich grüßend an Robert vorbei, der den GfK Vorstandsvorsitzenden begleitet. 
Ich will mich im weiteren Verlauf von ihnen absetzen. Aber irgendwie klappt das zu meinem Ärger nicht. 
:-( Immer wieder höre ich sie in meinem Nacken herumalbern, als wäre so ein Lauf das einfachste von Welt!
Nun wird es auch noch richtig warm, die Sonne brennt gnadenlos und obwohl ich einen Halbliterbecher über meinen Kopf ausschütte, geht es mir nicht so gut wie sonst zwischen KM 10 und 20.
Als dann auch noch die Strecke im weiteren Verlauf gewellt wird, holt mich Robert wieder ein. Er gibt mir den guten Tipp die gute Atmosphäre mit den vielen Zuschauern zu genießen und nicht auf jede Minute zu achten.
Ich lauf nun ein kleines Stück mit seiner Gruppe zusammen. Als aber dann der Vorstand beginnt über Aktien zu reden,  werde ich so unangenehm an mein eigenes Aktiendepot erinnert, dass ich mich lieber etwas zurückfallen lasse.

In Niederndorf ist wieder eine kleine Steigung, wo wir von einer Zuschauermenge frenetisch "hochgetragen" werden.
Am tollsten ist der Empfang dann in Herzogenaurach. Da kommt die Stimmung ja schon fast an Hamburg ran. Da gefällt es mir  das ganze wieder sehr gut. Bloß wo sind die groß angekündigten Sambatänzerinnen?

Bei KM 23 ist dann auch die Wende erreicht. Leider bewegen wir uns nun durch einen Teil von Herzogenaurach, wo wenige Zuschauer zu sehen sind. Prompt fällt meine Leistung schon wieder ab.

Nun rechne ich mal durch wo ich etwa liegen werde. Ich komme auf eine Zeit zwischen 3:45 und 3:50. 
Schließlich entscheide ich mich, dass ich heute wenigstens knapp unter 3:50 laufen will und da habe ich noch einen Puffer, dass ich mich nicht so "hetzen" muss.

Auf den Rückweg sehe ich einige unserer Teammitglieder entgegenkommen wie Jürgen und Thomas. Ich habe etwas Mitleid mit ihnen, weil sie ja noch ein Stückchen mehr als ich vor sich haben. Na ja die Jungs schaffen das schon sage ich mir und ich werde Recht behalten!

Im folgenden Verlauf verschwindet wenigstens die Sonne und ein laues Lüftchen kühlt angenehm.  Als dann so etwa bei KM 29 eine gar nicht so leichte Steigung kommt, bin ich froh, dass ich nicht mehr auf Zeit laufen muss und nehme stoisch die Steigung entgegen.

Nun erreichen wir den Kanal. Aber anfangs nehmen wir die Parallelstraße, die auch nicht gerade eben ist. Sei es drum sage ich mir.

Unangenehmer wird es dann für mich auf dem steinigen Kanalweg. Die Blasen machen sich da sehr unangenehm bemerkbar und meine nächsten 7 Kilometer wären eine wahre Freude für Masochisten gewesen.

Beim Verpflegungspunkt bei KM 35 lasse ich mir Zeit und guck, ob ich ein bekanntes Gesicht entgegenkommen sehe. Leider sehe ich niemand und trotte so weiter. Hinter der Wende geht es nun noch mal 2,5 km am Kanal zurück. Dabei sehe ich meine Schwester, die so vertieft ist, dass sie nicht reagiert und schließlich Andy mit dem ich ein paar Worte austausche.

Nun geht es endlich Richtung Innenstadt. An dieser Stelle, wo wir vom Kanal abbiegen, säumen wieder viele Zuschauer den Weg.

Von Kilometer 39 bis 40 bin ich ziemlich langsam, da ich mir am nächsten Verpflegungspunkt ziemlich viel Zeit lasse. Ich wage es sogar ein kleinen Schluck Cola zu trinken. Aber so recht will mir das süße Zeugs nicht schmecken.

Auf den letzten Kilometer empfängt uns dann ein tolles Publikum. Mit ein paar Hüpfer und ähnliche Showeinlagen sorge ich für etwas Unterhaltung und beginne zu spurten, da ich vorher etwas zuviel getrödelt habe und ich doch unter 3:50 bleiben möchte. 

Endlich ist Kilometer 42 geschafft und ich spurte die letzten 200 m in 56 Sekunden durchs Ziel und bin happy, wo ich dann bald viele weitere glückliche Team Bittelmitglieder treffen werde.

Der heutige Marathon war gar nicht so einfach stelle ich fest, als der erfahrene Ironman Joey Kelly fast eine Stunde nach mir eintrudelt...

 

Bericht von Jürgen Nehmeier

Pünktlich um 9.00 traf ich mich mit den anderen Team Bittel Mitgliedern. Erwin schaute skeptisch auf meine lange Laufhose und meinte, ich bin zu warm angezogen. Er sollte recht behalten, denn nach nur 5 Grad Frühtemperatur wurde es doch recht sonnig.

Nach den ersten langsamen Startkilometern traf ich einen Bekannten, mit dem ich den weiteren Lauf bis km 31 zusammenblieb. Mein Puls lag trotz des eher gemächlichen Tempos ( 61 Min bis 10 km) 8 - 10 Schläge höher als sonst. Da auch mein Laufgefährte auch einen höheren Puls als bei vergleichbaren Trainingsläufen hatte, beschlossen wir das 10 km/h Tempo weiterzulaufen, obwohl ich eigentlich es etwas schneller angehen wollte.

Bei 20 km lagen wir bei 1:59 und bei 30 km genau bei 3 Std. Mein Puls lag jetzt bei gleichem Tempo nicht mehr bei 150 sondern bei 164 mit weiter steigender Tendenz. Nach einem kleinen Anstieg (km 29) auf dem Weg nach Frauenaurach musste ich das Tempo zurücknehmen und lief jetzt nur noch etwa 7 Min pro km. Es ist mittlerweile richtig warm geworden und ich bereute die lange Hose (das nächste Mal habe ich eine kurze Ersatzhose dabei, damit man sich im Zweifel noch umziehen kann !!), zumal ich für das Verstauen der Gels auch noch eine leichte Laufweste trug. Auch die Beine wurden jetzt schwerer, ich spürte entstehende Wasserblasen und war froh am Kanal auf den etwas weicheren Boden zu kommen, da die Dämpfung meiner Laufschuhe anscheinend nicht mehr so toll war (haben etwa 800 km Laufleistung drauf).

Nach Passieren der Wendemarke am Kanal sah ich bald Joachim und Elke in der Gegenrichtung, die seit dem Wendepunkt in Herzogenaurach einiges aufgeholt hatten.

Schließlich nahte das Ziel. Joachim hatte mich tatsächlich mit seinem gleichmäßigen Lauftempo noch eingeholt und wir überquerten nach 4:28 Std. die Zeitnahme.

Das Publikum war prima und die Stimmung an der Strecke gut. Dies gilt vor allem für den Marktplatz in Herzogenaurach, wo die Zuschauer nur eine schmale Schneise zum durchlaufen ließen, was zu einem richtigen Motivationskick führte. Die Getränkeversorgung war auch wegen der ausgegebenen Plastikflaschen vorbildlich!

Die Regeneration nach dem Lauf ging recht schnell, am folgenden Mittwoch lief ich bereits wieder einen lockeren 10 km Trainingslauf und habe am 1.Mai meinen ersten Duathlon erfolgreich beendet.

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