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Letzte Änderung: 27.08.2006
 

Verpflegestelle beim 3. Mumbai Marathon

Bericht und Bilder zum 3. Bombay / Mumbai Marathon

 von Erwin Bittel

Bombay-astisch: Erster in der Veteranenklasse!

Teil 2

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Zuschauer und Läuferinnen beim 3. Bombay Marathon

Was ist das Besondere hier? Gut, es sind nicht so viele Zuschauer wie eine 30-Millionenstadt erwarten lässt. 200.000 Familien werden erwartet. Es ist anders als bei europäischen Marathons, in die Gesichter der Zuschauer zu sehen. Sie sind gefesselt, irgendwo zwischen höchstem Respekt, wie vor einem der oberen Kaste, oder einem Filmstar und Bewunderung, dass es möglich ist so weit und so schnell zu laufen. Ich sehe Läufer in Schlappen, den typischen Badelatschen, Chappals. Und einige Barfußläufer, sicher nicht aus Überzeugung, eher aus dem Mangel an passenden Schuhen. Einer hat eine sehr einer Unterhose ähnelnde Short an, ein anderer läuft in gesellschaftskorrekter langer Bekleidung. Vor allem die Frauen tun dies. Ich überhole einen, der Mantras vor sich hin singt und junge Inder mit Musikknopf im Ohr. Natürlich wird auch während des Laufens mit dem Handy telefoniert. Moderne Zeiten. Einer hat sich bunt auf die frisch geschorene Glatze “Mumbai Marathon 2006” gemalt.

Cheerleader auf indisch

Am Meer entlang

Typisch ist, dass alle weit über ihre Fähigkeiten zu schnell losrennen. Schon bei km5 gehen viele, ab km10 die meisten, und ab km20 finde ich nicht mehr viele, die laufen. Sehr viele werden es nicht schaffen. Es ist einfach zu heiß.

Die erste Wende ist bei km3. Ich sehe die entgegenkommenden Eliteläuferpulks, der fast ausnahmslos schwarzen Herren und der Damen. Und ich sehe die vielen Halbmarathonis mit blauen Nummern auf ihren letzten km. Bei km14 kommt unsere zweite Wende. Wir laufen stets an der Ufermauer entlang mit Blick aufs diesige Meer. Weit sehe ich nicht hinaus. Ich stoße zum 5ten Mal auf die beiden Amerikaner, die zusammen laufen. Nach einer Weile mit ihnen gehe ich langsam weiter. Auf der anderen Straßenseite grüßt mich schwitzend eine andere Amerikanerin, nun etwas hinter mir, die ich vorhin ein Stück begleitete.

Gehen verboten?

Jubelnde Zuschauer, Ordnungskräfte mit Schlagstöcken und die indischen "Laufmädels" in "Laufjeans"

Es wurde an alles gedacht!

Eine Reihe von 10 jungen Läufern in einheitlichen blauen Shirts singt ständig und klatscht. 60 Jahre Jubiläum Ihres Vereins, in 60 Jahren möchten sie hier immer noch laufen. Dann kommt das lange heiße Stück Strecke in der offenen Sonne. Kein Wind, kein Schatten. Es sind nur noch vereinzelt Läufer um mich, die meisten laufen seit Beginn alleine. Dann kommt die dritte Wende bei km 23. Mir gehts gut, ich teile meine Kräfte bewusst ein. Immer viel Wasser trinken, immer Wasser über den Kopf gießen

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