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Letzte Änderung: 21.04.2010


Die erste Farbe des Tages:
grün

Grün-Gelb-Blau

Der 3. Obermain Marathon
in Bad Staffelstein

am 22.04.2007

(Bericht + Fotos:
Erwin Bittel)


Die zweite Farbe des Tages: gelb (Nr. 3 = blauer Himmel)


Ein schöner Landschaftslauf etabliert sich 

Sonne und blauer Himmel bei der 3. Auflage des bergigen Laufs
 

Es ist kühl morgens in Staffelstein, Kurort und Adam-Riese-Stadt. Kurz nach dem Start stoße ich im Läufergewimmel auf eine gute Lauffreundin. Hey, Manuela, Du bist hier? Wir kommen ins Erzählen und beschließen sofort und spontan diesen Marathon gemeinsam zu laufen.


Der Start

 

Kalt am Start: 6°C, aber Sonne

Die Pistole knallt neben mir, es geht los

Die ersten Kilometer und Steigungen

Weil es so kalt ist laufen alle schneller los als sie es sollten. Die meisten werden es büßen, wie wir unterwegs erfahren sollten. Es geht 1,5km bergab, das verlockt noch mehr zum schnell laufen. - Dann kommt der erste der 3 Berge: wer diese Anfangsprüfung besteht hat schon viel für den Rest des Lauftages gewonnen. Karin, eine junge Läuferin ohne jegliche Wettkampferfahrung bei ihrem allerersten Marathon hört gut zu.

 

Km2 - wir verlassen Staffelstein (hinten: Staffelberg)

Km3 - Bayerischer Rundfunk fährt mit

Manuela, Karin und Erwin von hinten (Foto Manfred Schwab)

Im kühlen Morgen laufen (Foto: Manfred Schwab)

Der erste Anstieg (hinten: Basilika Vierzehnheiligen)

Eine Gruppe hat sich hinter den Mädels gebildet

Km4 - weiter bergauf

Karin und Manuela

Lächeln mit Blick in ...

...die Frühlingslandschaft

Das Ende der 2km langen Steigung

Läuferstudie in der Kurve

Hängebrücke und Baumseile...

...ein (uns verlockender) Klettergarten

Laufgruppe Manuela, ich, Michael + Karin (Foto: Markus Süße)

Ab hier geht's bergab und Karin verlässt uns (Foto: Markus Süße)

Bergprüfung Nr.1 bestanden: Schloß Banz...

...und schon wieder hinter uns

Herrliche Natur

Bei makellosem Himmelsblau wird es mit der Zeit warm. Für mich geht es noch ganz okay, doch Manuela beginnt schon bald die Wärme zu spüren. Immer wieder zieht es unsere Blicke auf die strahlend gelben Felder.

Überall kräftig gelb leuchtende Rapsfelder vor frühlingsgrün knospenden Laubbäumen, weiß blühenden Obstbaum-Ensembles, Magnolien (danke Manuela für die Botanik-Lektion). Wir begegnen einigen wandernden Senioren, einer Pilgerprozession mit 500 Leuten und Lautsprechern zu wichtigen religiösen Themen der Zeit. Ich höre im Vorbeijoggen: „der Weg ist lang und hart“ – Oh, ja, unserer auch gerade bei km 35. Doch es läuft noch ganz gut bei mir, und auch bei Manuela, sagt sie.
 

Das Publikum

Publikum gibt es bei einem Landschaftslauf natürlich wenig. Dies hier ist ein weitläufiger Landschaftslauf. Um so erfreuter sind wir über kleine Nester von 2 oder 3 Kindern mit Eltern und mit Buntstift selbst gemalten Transparenten. Ab und zu eine kleine Trommel oder simples Klatschen. Wir danken Euch!
 

Live Trommeln

Gerd fährt ein Stück mit

Tellerwäscher (eh Becher-Wäscher)

Da tobt der Bär (Sommerparty?)

Km30: Gänsehaut-Feeling mit den Cheerleaders...

... mit spontaner Übersprungshandlung?

Unterwegs

Na was für eine Überraschung, Markus läuft mit. Mein alter MdS-Mitkämpfer (Marathon des Sables in der Sahara). Ich bin schon ein paar Jahre nicht mit ihm gelaufen. Er läuft heute meist in unserer Nähe, bis fast zum Ende. Er knipst, plaudert, bleibt stehen und begrüßt, schaut heute gut aus und es läuft auch gut. Markus kann während des Laufens Handytelefonieren. Na klar wie beim MdS. Und die fette Bratwurst bei km 32. - Das ist Markus live!
 


Manuela km19 - (unebener Weg zum Staffelberg)

Markus, Manuela und Michael

Spaß muss sein (auch noch bei km30)

...der letzte Kilometer naht (im Kurbad)


Die Verpflegungsstellen

 

Wasser, Iso, Schorle, Bananen + Äpfel: klassische Verpflegung

Günter und Manuela

Oben am Gipfel des Staffelbergs

Überall genug zum Trinken

Manuela schlürft brav Wasser...

...Markus beißt in die Bratwurst

Die Kirche lebt

Dass wir in einer Wallfahrtsgegend laufen bemerken wir spätestens bei km35, als uns ein langer Pilgerzug begegnet. Letztes Jahr hatten wir die Weißer-Sonntag-Prozession, heuer zur Abwechslung mal dies. Wir werden respektvoll gegrüßt.
 

Pilgerkarawane mit mindestens 500 Leuten

Jesus schaut immer zu

Kerzen im Souvenirladen vor der Basilika Vierzehnheiligen

Denkmal am Wasserlauf (hinten: ein Wehr)

Was einem so unterwegs begegnet
 

Manuela und ich  laufen und laufen. Ich erzähle, mache die langen km kürzer. Am Ende ist es aber auch gut, denn es ist warm geworden. Die Sonne macht den Asphalt heiß, keine Wolke in Sicht. Bestes Wetter zum Fotos machen, denke ich, nach den beiden kalten Jahren 2005 und 2006.

Nach exakt 2/3 des Marathons, bei km 28 begegnet uns Gerd, Manuelas Freund auf dem Fahrrad. Er bleibt ein paar km bei uns, erwartet uns dann im Ziel. Vor dem Weiterfahren kann er es sich aber nicht verkneifen zu sagen, dass er jetzt in einen Biergarten geht. Unsere zwar gute Verpflegung schmeckt uns jetzt, nach über 2 Stunden schon nicht mehr so lecker wie am Anfang. Biergarten...

Wir plaudern weiter. Manuela erzählt Geschichten über ihren neuen Job, ich von meinem letzten Urlaub, Sie von Fröschen und Betäubungsmittelforschung, ich von Thai-Gemüse und Meditationen. Das ist eine gute Mischung, oder?

Ab km30 hält immer wieder mal ein Mit-Läufer mit uns mit, doch nach max. 1km sind wir wieder alleine mit denen, die schon lange um uns sind: Michael, Markus, Günther &Co.  Wir beide laufen zusammen, und gut, dass wir zu zweit sind, das Laufen geht doch einfacher damit.


Steinige Wegzeichen

Der Schäfer sagt: 300 Schafe liegen hier

Wie weit noch? - Ist doch eindeutig, oder?

Paparazzi erwischt Erwin (genau hinsehen) (Foto: Markus Süße)

Alles läuft gut, nur gegen Ende: die km-Angaben stimmen ab km 37 nicht mehr ! - Adam Riese, Rechenmeister, wo bist Du? Das Schild "km37" gibt es zweimal zu unserer Verwunderung! Doch ich beruhige Manuela und die Läufer mit uns sofort: es ist 1km mehr als auf dem Schild steht. Es passt schon sonst. Ab Echt-km40 stehen dann die fehlenden 40+41+42-Schilder im Gegenzug so eng beieinander, dass wir glauben neuen 1.000m-Weltrekord zu laufen. - Im Ziel stimmen die km, wir sind wirklich nicht mehr als 42,195km gelaufen.

War es ein Trick? – Will man uns wach halten? Oder will man uns von 38-40 verunsichern, dem zäh gewordenen Laufen noch eins obendrauf geben, um uns dann in traumhaften km-Zeiten zwischen km40 und km42 bauchzupinseln?

Im Ziel


Karin ohne Wettkampferfahrung läuft ihren ersten M, bleibt bei uns bis km7, dann ist sie auf und davon, um uns im Ziel ihre riesige Freude über den Erfolg und eine Zeit „unter 4 Std“ entgegenzustrahlen. Ich bin überrascht. Manuela sagt, sie erinnere sich an ihre eigenen ersten Wettkämpfe, die Motivation ist wohl bei Karin nicht zu bremsen. - Mich freut es.

Im Ziel werde ich mit Karl-Heinz Drossel begrüßt, dessen nicht benötigte Startnummer ich habe. Für 20 sec bin ich der Boss hier, grinse ich in mich im Zieleinlauf. Doch bald klärt sich auf: ich bin nicht der Veranstalter.


Karin (stolz) und Manuela (auch)

Thomas (heute laufender Zuschauer) und Rainer (echt häppy)

Zwei Walkerinnen nach ihrem "Marathon"

Verdiente Massage

Die Massage ist super. Iris kennt mich vom Hörensagen, sagt sie und freut sich, mich persönlich kennen zu lernen. Jetzt dürfe sie mich live massieren. Ich bin einer der letzten, doch die Massage ist auch nach ihrem 4-Std-Massagemarathon klasse.

Rainer ist heute mal vor mir im Ziel, strahlt er genussvoll. Er ist gut und konstant durchgelaufen. Schön ist es auch Anke hier zu sehen, die ganz in der Nähe lebt und kurz vorbei schaut. Wir begrüßen uns. Nächste Woche ist unser Duo in Dresden dran.

Ich habe Durst und gehe ein paar große gelbe und rote Becher leeren, Isogetränke. Und ich esse von den großen Bananen und knallgrüne Äpfeln. Dann gehe ich den Stein-Maßkrug abholen, lehne aber die gratis Flasche Bier dazu ab. Immer wieder mache ich eine Runde Stretching für mich in der Sonne, zum Ausklang des Lauftages. Als Achim mich darauf anspricht fühle ich mich an unser gemeinsames Stretching vor etwa 2 Jahren erinnert, nach einem genialen Lauf zusammen.

Und wie immer im Ziel, viel zu erzählen: wie war es für Dich? Und Verabredungen machen: wo wann treffen wir uns wieder? "Rennsteig/Thüringen" einer der Klassiker der Bergläufe fällt öfter im Atemzug mit Staffelstein/Oberfranken, ich finde auch, der Vergleich kommt einem in die Gedanken, zumal der Rennsteig ja bald ist.

Ich suche Karl Heinz, um ihm zu danken, er ist noch ganz im Organisationsstress, auch wenn es langsam weniger wird. Ich dusche, bin ein wenig matt und müde in meinen durchgekneteten Füßen. Ja, der Boden war heute nicht eben: Steinchen und Schotter, trockene Pfützen und schiefes Laufen, und ab der Hälfte dann immer wärmer werdender Asphalt. Keine leichte Übung für die Füße!

Alle Landschaftsläufer grüßt

Euer Erwin

 

Mehr Infos: Homepage des Obermain-Marathon     Weitere schöne Fotos hier (Teil 2)
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