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Letzte Änderung: 22.06.2011

Ingbert bei km 30 (nach über 30.000 Würfen)...

Nur ein Mal:
der Fürth Marathon

17.06.2007

 (Bericht + Fotos Erwin Bittel)


...und 1.000 Jahren Fürth.

Bericht und Bilder

Der Bericht

17.06.2007 - Beim "Jahrtausend-Marathon" treffen sich 2 Bittels

 

Ingbert Bittel jongliert seit vielen Jahren. Jetzt läuft er dabei Marathon. Es ist eine ganz andere Welt des Laufens, Ingbert nennt es "Juggling", Laufjoggen.

Der Bericht von Erwin

Die Stadt Fürth feiert 1.000 Jahre. Team Bittel feiert mit. Unser Treffpunkt ist am Hauptbahnhof Fürth um 09.00Uhr, bei morgendlich angenehmen Temperaturen. Wir 8 Läufer begrüßen uns, und es gibt wieder viel zu erzählen beim leichten Dehnen eine halbe Stunde vor dem Start. Wer läuft mit wem? Welches Tempo? 


Claus filmt das ganze

Treffpunkt vor dem Start

Ich? Ich laufe heute mit meinem Bruder Ingbert. Er wird den ganzen Marathon 3-Ball-jonglierend laufen. Es ist sein 2. Mal. Wir planen etwas schneller zu sein als bei seinem 1. Jonglier-Marathon 2006. Sein Lauffreund Stefan ist wieder dabei.  

Die Zeit verfliegt schnell, wir müssen zum Start gehen. Der ist 400m weiter an der volksfestartigen „Freiheit“. Frage: wo ist Ingbert? Er wollte seine koreanische Kollegin Nadja zum Halbmarathon-Start bringen. Ihr erster.

Wir „Team Bittel“ stehen immer ganz hinten: Jürgen, Claus, Manfred und da ist er, Ingbert. Zum ersten Mal laufen wir gemeinsam bei einem Event.


So wie die quirligen Cheerleaders...

...steht das Marathonfeld in den Startlöchern

Olaf läuft heute erstmals barfuss Marathon

Hey Jürgen, Dein "Team-Bittel" Cäppie ist ganz verbogen (muss wohl vom Fahrtwind sein)

Thomas, den 27°C später zum Aufgeben zwangen

Thomas und Jürgen kurz vor dem Start

Ingbert und Stefan glauben noch an...

...eine Zielzeit von 4:30 h heute

Der „Team Bittel“-Bittel-Bittel-Lauf *)

Ingbert Bittel jongliert die Bälle, Erwin Bittel die Kamera. – Die Stimmung ist heiß kurz vor dem Start. Die Musik, ein begeisternder Sprecher, das dicht stehende Publikum. Diese Momente muss man genießen. Besonders die „Erstlinge“, sowieso schon aufgeregt, sind bewegt. Fürth hat etwas auf die Beine gebracht!

Während die ersten Läufer bereits auf der Strecke sind genießen wir es, einen Marathon stehend zu beginnen und grinsen. Ingbert setzt sich, jongliert kurz im Liegen, dehnt die Jongliermuskeln (wo sind die?) und wir sitzen plötzlich alleine zu zweit am schon warmen Asphalt zwischen den Absperrungszäunen. Locker & lustig. Sechs Minuten nach dem Knall laufen wir als allerletzte durch das zweitürige Piep-Gatter des Starts.


In den Startlöchern (als Letzte des Feldes)...

...cool warten wir beide bis alle weg sind

Langsam löst sich der Stau am Start auf...

...Ingbert ist aufgestanden, wärmt die Bälle vor...

...und auch wir starten jetzt
 

9:20 Uhr, ich stoppe kurz, lege meine Hand auf den Asphalt. Jetzt schon über 30°C! Von unserem Plan deutlich schneller als 5 Stunden zulaufen verabschieden wir uns somit schon früh, bei km3. Zu heiß. Denk nicht mal mehr dran! 

Wir laufen schon ab km3 nicht mehr als die letzten. Am Ende sind wir an 100 Läufern vorbei gelaufen. Wow, ne Menge wenn man bedenkt, dass wir (eh natürlich Ingbert) jonglieren. Manchmal fühle ich mich tatsächlich hochkonzentriert wie ein Jongleur.


Von Beginn an und überall: kleine Fan Gruppen

Über die Pegnitz

Hinaus aus der City in den Wiesengrund

Die Truppe bei km 3 (schon nicht mehr Letzte)

Ingbert ist "gefundenes Fressen" für jeden Paparazzi...

...und jonglier und jongliert.

Guinness Buch Anwärter: schnellster Marathon-Jongleur mit 5 Kindern

Es ist interessant was wir an Zurufen bekommen. Ingbert und Stefan, der 2006 und jetzt wieder mit Ingbert neben mir läuft, die kennen das. Sie wollten schon letztes Jahr eine Hitparade aufstellen.

Platz 1: Respekt! Der kann dabei noch jonglieren! Das lern ich nie! Ingbert jongliert fast 20 Jahre, mit 5 Bällen, mit 5 Kindern und was es sonst noch gibt (Keulen, Diabolo, Teller etc.)

Platz 2: der ist ja nicht ausgelastet. Antwort: eher anders herum, Laufen entspannt in vielerlei Hinsicht. Sorgen der Arbeit z.B. kann man herrlich im Wald lassen

Platz 3: ist Dir schon einer runter gefallen? Antwort: sehr selten.

Platz 4: Schau ein Clown/ wie im Zirkus. - Das haben wir nicht ganz verstanden. Erst die folgenden Bilder zeigen wieso?


Wieso ein Clown?...
... na die rote Nase

Es gab so viele Sprüche...

...Biergarten statt Ziel?

Lieber Fünfter als Fürther, oder wie?

- ohne Worte -

Es gibt Ausgefallenes wie: der braucht das für seine Konzentration. Und Provokatives wie: was machst Du außer Jonglieren? Ingbert grinsend: „Kinder“.

Sicher ist, dass Ingbert zwar nicht der schnellste Marathon Jonglierläufer ist, aber der schnellste mit 5 Kindern.


Von Fürth ins "Knoblauchsland"...

...vorbei an Salat und Gemüse

Percussion überall, ob klein...

...oder groß, es tobt die Stadt !

Ingbert nach 5km, die Verpflegungsstelle hinter sich...

...und schon kommt die nächste (Wasser übergießen)

Ingbert und Stefan

Obi-orange (Sponsoren Farbe)

Im Zickzack über die ruhigen Felder...

...und gleich wieder in die tobenden Fan Nester

Orchester

Kurzer Halt bei km10 (Kein Ball fällt !)

Etwas Schatten, endlich!

Herrlich, durch die Dusche laufen

Ingbert bei km14  (noch ist Stefan bei uns)

Stimmung pur, überall

Wo sind die Bälle?

km20, alles läuft !

Begleitung taucht auf: Andy

Alles blüht in der Sonne

In Unterfarrnbach laufen wir mitten durch ein vollbesetztes kleines Bierzelt. Echt gute Idee. Ingbert wird hier wieder einmal ausführlich gefilmt. Ingbert nimmt sich die Zeit und gibt eine kleine Sonderkostprobe. Bis km30 tut er das immer wieder, dann aber nicht mehr. Denn dann beginnt die harte Hälfte. Die Hälfte bei km30? Wie meine ich das? Na: „Ein Marathon besteht aus 2 gleichen Hälften. Die erste bis km30, die zweite danach“. In dieser Hitze heute gilt das besonders.


Über den Rhein-Main-Donau Kanal

Der Zelt-Tunnel: Gänsehaut Feeling

Ingbert beginnt richtig zu schwitzen

Kleine Hauspartys überall

Die junge Fangemeinde...

...ist sehr groß

Mal sitzt sie mit Fotohändy am Garagendach...

...mal wird der Schmusetiger vorgeführt

Noch eine Dusche (Gartenschlauch)

Ingbert ist zu immer zu einem Jongliergag aufgelegt

Irgendwann reichen Rasensprenger nicht mehr...

...es muss eine Insel sein !

Den Neulingen Stefan und anderen die zeitweise mit uns laufen gebe ich Tipps: viel trinken, dazu stehen bleiben/ in Ruhe. Lasst Reserven für die zweite Hälfte. Immer etwas Wasser über den Kopf.

Kurz nach der Hälfte entlassen wir den nicht ausgelasteten Stefan. Endlich darf er los bei seinem 2. Marathon. Er sollte am Ende 30min früher ankommen als wir und seinen Sieg strahlend genießen.


Bei km30 ist es der Tag schon zu heiß, doch erst...

...bei km32 geht Ingbert Schatten suchen im Häuschen

Biergarten Stimmung

Und immer wieder viel trinken (Wasser + Iso, kein Bier)

Kuhglocke (keine Kuh)...

...und begeisterter Senior

Die Musik Fürths ist wie die Stadt: facettenreich

Am Straßenrand empfangen uns immer wieder Bands. „Smoke on the water“ habe ich von einer 14jährigen Boy Group noch nicht gehört. Und so gut als wär’s das Deep Purple Original. Tom Pettys Heartbreaker Sound trägt uns in den schattigen, kühlenden Wald „Into the great wide open”. Wir hören Tangomusik, Brasil Jazz „The girl from Ipanema“, eine sanfte Damen-Bläser Combo, Samba von 10 Kindern, 2 fetzige Posaunen. Und noch mal „Smoke on the water“. Ich blicke auf die sehr hoch stehende Regnitz, sehe keinen Rauch. Die meiste Zeit auch keine Wolken. Uff es ist so heiß geworden wie ich befürchtete.


Smoke on the water...
 

Sambarhythmen der Kleinen

Melodische Orchestermusik

Neben den 40 Bands gibts noch Eigeninitiativen

Saxophon Ladies mit Schmusesounds

Konzert am Sportplatz, den wir durchqueren

Sanfte Brazil Klänge

Wilde Mädchen...

...da kommt das Adrenalin noch mehr

Fragen, und was ist wenn…

Was macht Ingbert an den (zum Glück echt vielen) Verpflegungspunkten? Er bleibt stehen, und klar, er hört auf zu jonglieren. Er muss ja trinken. Oft nehme ich die Bälle, damit er mal die Hände frei hat.  


Er läuft und läuft, die Bälle fliegen...

...aber irgendwann muss wieder eine Dusche sein

Endlich eine Wolke (etwas Schatten)

Andy kehrt zurück, will trotz Rad mitlaufen

Die Bittel-Brüder (mit Bittel-Schatten)

 

Was macht er wenn es steil bergauf geht? Na gehen wie alle *grins*. Dann kommt er aus dem Rhythmus und es kann schon mal sein, dass ein Ball fällt. Deswegen traben wir oft lieber in kleinen Schritten weiter hoch. Und es geht oft hoch heute.

Wo schaut Ingbert hin? - Nicht auf die Bälle, er schaut durch sie durch und sieht freilich was um ihn herum los ist. Klar, nicht so gut wie andere. Er kann nicht so gut hinsehen wohin er tritt, weil dann die Bälle ans Cäppie stoßen.

Was sind Ingberts Probleme?

Also ein Marathon an sich ist schon ein Problem. Wer es gemeistert hat weiß das. Ingbert hat zusätzlich mit einigen Dingen zu kämpfen. Die Windböen v.a. auf den Brücken wehen ihm fast das Cäppie weg. Ingbert kann sich nicht jucken oder den Schweiß wegwischen. Ingbert kann nicht Obst oder einen Becher mit tragen, er muss alles schnell und sofort trinken/ essen.


Der Jongleur am Wendepunkt im Wald (km35)

Zurück in der Innenstadt: Fürther Rathaus

Noch ein kurzer Samba Stopp...

...dann auf den letzten zähen km

Endlich der Zieleinlauf...

...und geschafft !  -  Erwin gratuliert Ingbert!

Aber verbraucht sah er nicht aus im Ziel, die Arme fielen ihm nicht ab. Ich frag ihn mal, was am Ende das Schlimmste für ihn war?

Fröhliches Sommerlaufen und ein Danke an die gut organisierte Veranstaltung!

Viele Grüße,

Euer Erwin (Erwin@team-bittel.de) vom „Team Bittel“,   einer etwas anderen Laufidee.

 

*) P.S.: Es wäre da noch ein Bittel zu erwähnen, besser gesagt eine Bittel. Die Silke Bittel hat den Marathon gewonnen. Gratuliere!
 
Mehr Fotos Teil 2 zu Thomas Bericht zu Ingberts Bericht zu Jürgens Bericht
    zu Jochens Bericht  


Infos: www.fuerth-marathon.de

Marathon:        1.186 Männer + 226 Frauen (16%)
Halbmarathon:  1.434 Männer + 534 Frauen (27%)
10km:               544 Männer +  388 Frauen (42%)
 

 

 

  
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