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(ohne Bilder)

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Team Bittel

Nürnberger Stadtlauf
am 03.10.2001

Team Bittel
10 km-Finisher

Inhaltsverzeichnis

Die Idee Bericht von Erwin Der Vortag Halbmarathon-Finisher
Teilnehmer 10 km-Lauf Impressionen 10 km-Lauf Stimmen der 10 km-Finisher Literatur

 

Teilnehmer Team-Bittel und Laufeinsteiger beim 10 km-Nürnberger Stadtlauf am 03.10.2001

Alexandre Bouriant  
Andreas Krämer  
Christiane Wiesnet Bericht
Cornelia Bauer  
Erwin Bittel  
Katja Salkow  
Markus Rößler Bericht
Martina Friedmann  
Roland Trojan Bericht
Sabine Walter Bericht
Sandra Burk  
Thomas Schmidtkonz  
Wolfgang Ammon  

 

Impressionen zum 10 km-Nürnberger Stadtlauf am 03.10.2001

Erwin beim Dehnen und Strecken mit "ROSA B."

Erwin beim Nürnberger Stadtlauf am 03.10.2001 Erwin beim Nürnberger Stadtlauf am 03.10.2001 Erwin beim Nürnberger Stadtlauf am 03.10.2001
Erwin beim Nürnberger Stadtlauf am 03.10.2001 Erwin beim Nürnberger Stadtlauf am 03.10.2001
Team-Bittel beim Dehnen und Strecken mit "ROSA B."
10 km-Laufgruppe beim Dehnen und Strecken 10 km-Laufgruppe beim Dehnen und Strecken
10 km-Laufgruppe beim Dehnen und Strecken 10 km-Laufgruppe kurz vor dem Start

 

Der 10 km-Lauf mit Team-Bittel-Beteiligung
10 km-Laufgruppe
10 km-Laufgruppe 10 km-Laufgruppe
10 km-Laufgruppe 10 km-Laufgruppe
10 km-Laufgruppe 10 km-Laufgruppe
10 km-Laufgruppe 10 km-Laufgruppe

 

Stimmen der 10 km-Finisher beim Nürnberger Stadtlauf am 03.10.2001

 

Sabine Walter

....war das ein schöner tag gestern: der 1. Lauf mit euch.... und das hat richtig viel spaß gemacht. vielen dank für diesen schönen einstieg. hoffe, ihr seid auch alle bei eurer tour nach den ersten 10 km gut vorangekommen.

werde jetzt öfter mal eine längere strecke laufen. würde mich freuen, wenn vielleicht auch jemand dazu lust hat. das tempo war so genial, das ich mich noch heute voller energie fühle.

Ich laufe gern in nürnberg/fürth/erlangen so nach ca. 17:00 Uhr. vielleicht ergibt sich ja auch mal ein wochenend-lauf. es würde mich reizen gemeinsam mal so 18 km zu laufen, mit gemütlichem tempo. Wer hätte wann dazu lust?

liebe grüße an euch alle, bis die tage
sabine
Sabine.Walter@DE445980.vw-group.com

 

Markus Rössler

Hallo liebes "Bittel Team"

noch einmal vielen Dank für die hervorragende Betreuung am Mittwoch. Ich muß sagen, das Laufen nicht gerade meine Stärke ist und auch nicht zu meiner Lieblingssportart zählt, aber mit Euch zusammen hat es mir sehr viel Freude bereitet und wirklich auch sehr großen Spaß gemacht. Ich bin Stolz das Ziel am Mittwoch erreicht zu haben und mich nach dem Laufen auch noch gut gefühlt habe. Das war für mich sehr wichtig.

Vielleicht ergibt sich mal wieder die Gelegenheit zusammen zu laufen. Heute werde ich mich wieder an den Gewichten üben und am Wochenende vielleicht wieder einmal die Laufschuhe schnüren.

Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende und allen Teilnehmern für den Marathon am Sonntag viel Glück.

ciao
Der 10 km Markus
markus.roessler@nbgm.siemens.de

 

Roland Trojan

Hallo Mitstreiter!

Hier meine Erlebnisse beim Nürnberger Stadtlauf. Vorweg: Für mich war es ein toller Erfolg!

Ich konnte zum ersten Mal 10 km locker durchlaufen. Auch die Betreuung durch Euch war klasse! Schade nur, dass wir nach dem Lauf einfach auseinander gingen. Ich hätte gerne nach dem Ende aller Veranstaltungen noch einige Gedanken und Ideen ausgetauscht. Nun aber zu meinem ganz persönlichen Tagebuch vom 03.10.2001:

5.30 h: Der Wecker klingelt. Aufstehen, waschen, rasieren. Zum Frühstück Schokomüsli mit Milch. Nach dem Familien-Stress am Vortag machte ich mich alleine auf den Weg nach Nürnberg. Rucksack nicht vergessen.
7.30 h: Rast an der Raststätte Frankenhöhe: 1 Glas Mineralwasser und 1 Vollkornbrötchen.
9.00 h: Ankunft Nürnberg Langwasser. Der 1. Stress: wo ist bitte der Park and Ride Parkplatz? Auto beim Frankencenter abgestellt.
9.15 h: Fahrt mit der U11 bis zum Weißen Turm. Alles ist noch sehr still und gemütlich. Vereinzelte Helfer sind schon im Anmarsch. Ich bummle über den Platz und kleide mich in einem der Zelte um. Vom „Team Bittel" ist leider noch niemand zu sehen. Setzte mich ins Straßencafé und schlürfe gemütlich einen Milchkaffee. Ich fühle mich total gut und ruhig.
10.30 h: Abgabe der Klamotten in der Tiefgarage. Gehe zum Weißen Turm und sehe das Schild „Team–Bittel". Ich glaube Thomas zu erkennen, gehe aber weiter.
10.50 h: Gehe zum „Team-Bittel" Treffpunkt zurück. Mehrere Leute sind schon versammelt und ich grüße in die Runde. Wer ist wer? Na gut, wird schon werden. Thomas macht einen etwas aufgeregten Eindruck. Nach wenigen Minuten tritt in die mittlerweile auf 15 Personen gewachsene Runde ein und beginnt mit den Dehnübungen. Guter Start! Die Atmosphäre ist ruhig! Bei den Dehnübungen mustere ich meine Mitstreiter. Gedanken wie ‚kann ich da wohl mithalten' gehen mir durch den Kopf.
11.30 h: Der Start! Wir reihen uns ganz hinten ein, lassen hunderte von Läufern vorbei. Der Start ist gar nicht so aufregend! Wir traben bewußt ganz langsam los und bleiben alle zusammen. Manche Zuschauer feuern uns an. Ist der Grund unser „Team", oder weil wir die letzten sind?
Km 1: Hoppla ich bin plötzlich ganz vorne in der Gruppe. Erwin hält uns zurück, hiergeblieben! Er macht den Vorschlag, dass wir später mehrerer Gruppen bilden. Wir laufen über eine große Kreuzung, die Polizei hält für uns den Verkehr an. Ein tolles Gefühl! Die Zuschauer klatschen und spornen uns an. Ich habe den Eindruck sie meinen es ehrlich.
Km 1,5: Erwin erinnert uns daran, dass wir erst ca. 1,5 km zurückgelegt haben, und sparsam mit den Kräften umgehen sollen. Ein Blick auf meine Pulsuhr zeigt HF 125-130. Meine Gedanken sind: wenn das so weitergeht, wird es ein wirklich gemütlicher Gang. Vielleicht mache ich den Halbmarathon noch mit. Aber ich sage mir: am Schluß zählt man zusammen! Ich unterhalte mich locker mit ein paar Mitläufern vom Team. Jeder erzählt aus seiner Geschichte.
Km 2-5: Thomas macht Bilder. Ich lasse mich doch so ungern fotografieren! Es hilft nichts, da muß ich durch. Erwin geht zu den Läufern und analysiert deren Laufstil. Bei mir scheint meinem Alter entsprechend alles ok. zu sein, nur meine Bauch- und Rückenmuskulatur scheint meine Schwachstelle zu sein. Erwin hat Recht. Habe mir zum Ziel gesetzt abends zu den Nachrichten um 22.30 h meine Übungen zu machen. Kurz vor der Getränkestation bei km 5 rät uns Erwin zum Trinken stehen zu bleiben. Da ich einige Meter vor dem Team laufe und warte kann ich so meine Beobachtungen machen: einige Läufer gehen einfach mit rotem Kopf weiter. Manche greifen im Laufen unkontrolliert nach den Becher und verschütten mehr als sie trinken, verschlucken sich und husten. Aber wir machen es vorbildlich.
Km 5-8: Ich fasse den Entschluss mein eigenes Tempo zu laufen, laufe mit HF 145. Habe meinen sog. Freilaufpunkt erreicht. Ein Junge läuft einige Meter mit und nachdem er mein Tempo nicht mithalten kann verabschiedet er sich mit einem netten „Tschau". Ich rufe noch nach: „machs gut und lasse dich nicht unterkriegen!". Ich mache die Feststellung, dass ich der Überholer bin und nicht der Überholende. Ein bisschen stolz bin ich schon! Wen ich da so alles überhole:
Jüngere, Ältere, Dünne, Dicke, Lustige, Verbissene. Sicher, die ganz Schnellen sind weit vorne. Aber ich fühle mich bei meinen Gleichgesonnen richtig wohl! Ich glaube alle, die ich zur Zeit überhole laufen heute Ihrem eigenen persönlichen Erfolg entgegen. Ein paar junge Frauen fragen mich, ob denn ich auch mit den Worten „Hopp, Hopp" angefeuert werde. Sie finden diese Anfeuerungsart albern und nicht zutreffend. Ich verneine es und stelle fest: Ohren auf Durchzug stellen.
Km 8–10: An der Strecke stehen immer mehrere Läufer mit diesen roten Laufshirts. Ich habe den Eindruck, dass sie großen Respekt vor unserer Leistung haben. Einige kommen uns beim Warmlaufen entgegen und feuern uns an. Ein Läufer ruft uns zu: noch 1.200 Meter. Da ich die letzte Zeit mit HF 170 gelaufen bin schraube ich ein wenig zurück. Plötzlich große Aufregung in der Truppe: „schau mal, was für eine Steigung da noch kommt!". Einige biegen vorher nach rechts ab. Ich sehe, dass fast alle die Steigung gehend bewältigen. Ich sage mir: den packst du auch noch! Ganz locker wie auf meiner Hausstrecke bewältige ich die für mich leichte Steigung. Wir erreichen so langsam den Zielbereich. Die Anfeuerungsrufe nehmen zu und die Erkenntnis, dass ich es geschafft habe! Da ich mich immer noch auf der Überholspur befinde fasse ich den Entschluß, die letzten 500 Meter ganz locker mit einer Gruppe ohne zu überholen ins Ziel zu laufen. Nach dem Zieleinlauf warte ich auf das Team Bittel. Erwin mit einer Mitstreiterin nähert sich dann auch schnell dem Ziel. Was aus den anderen geworden ist hätte ich gerne gewußt.
13:30 h: Schaue noch den Start zum Halbmarathon an und feuere das Team Bittel an. Leider erkennt mich niemand. Aber so ist das. Ich hoffe sie haben es alle geschafft!
13:45 h: Hole mein Gepäck ab und ziehe mich um.
14:00 h: Mit der U11 zum Auto
17:00 h: Ankunft zu Hause in Biberach
Ich danke den Coaches, grüße alle meine Mit-Läufer und überlege mir: sollten wir nicht überlegen nächstes Jahr den Berlin-Marathon rechtzeitig zu planen? Vorschlag: wer sich's zutraut läuft, wer nicht geht als Betreuer mit. Und irgendwann drehen wir die Situation einfach um!

Gruß, Roland

 

Bericht von Christiane Wiesnet

Am 2. Mai 2001 habe ich mit dem Laufen angefangt, anfangs 30min, nach einem Monat bereits zwischen 45 und 6omin. Inzwischen machte mir das Joggen immer mehr Spaß und ich freute mich, daß ich bereits 8km am Stück laufen konnte. Beim Surfen entdeckte ich Eure Seite und war von Eurer Idee bezüglich des Nürnberger Stadtlaufes so sehr begeistert, daß ich mich gleich angemeldet habe.
Den Sommer über bin ich, sooft es ging, (und bei der großen Hitze ging es halt manchmal auch nicht), auf meiner schönen Hausstrecke gelaufen. Der 3.Oktober rückte immer näher und ich hatte das Gefühl, zu wenig trainiert zu haben. So bin ich dann am 2.Oktober mit ziemlich gemischten Gefühlen zum Kennenlerntreffen ins Maredo gefahren.Wir haben dort einen sehr netten und lustigen Abend verbracht. Es war toll, schon vor dem "Wettkampf" das Team und einige Mitstreiter kennenzulernen.
Am nächsten Tag war es dann soweit: nachdem ich in dem Menschenknäul Gitta und dann auch Erwin erblickt hatte, fand ich dann auch den vereinbarten Treffpunkt. Nach einigen Dehnübungen gings dann ca. 4min nach dem Startschuß endlich los. In gemütlichem Tempo, wir wollten es ja langsam angehen, liefen wir los. Eigentlich wollten wir ja zusammen bleiben, nach kurzer Zeit gab es aber dann ein paar Grüppchen. Ich lief so vor mich hin, da war schon der Bahnhof, die Straße zum Prinzregentenufer, schon konnte ich den Wöhrdersee sehen. Mir ging es bestens, konnte mich gut unterhalten. Erwin machte dann die Laufstilanalyse und war ab jetzt mein Begleiter, zusammen mit Sabine. An der ersten Getränkestelle haben wir im Stehen etwas Wasser getrunken, Erwin schüttete mir noch Wasser in meine Mütze zur Abkühlung und schon gings weiter.
Manchmal wunderte ich mich, daß es gar so locker ging, aber groß Zeit zum Nachdenken hatte ich nicht, da uns Erwin die ganze Zeit unterhielt. So liefen wir Kilometer um Kilometer, Sabine war kaum zu halten, sie wollte schneller weiter, aber Erwin hielt sie noch zurück. Ab Kilometer 8 zog sie dann davon. Trotz unseres langsamen Tempos überholten wir einige Läufer, und immer noch hatte ich nicht das Gefühl, mich zu überanstrengen. Sogar die kleine Steigung bei Kilometer 9, die viele gingen, konnte ich noch langsam laufen. Und dann kam schon die Lorenzkirche, nur noch wenige Meter bis ins Ziel- ein bißchen konnte ich das Tempo noch steigern, wurde von meiner Schwester und Gitta angefeuert und kam überglücklich ins Ziel.
Es hat mir riesig Spaß gemacht und ich werde sicher bei einem der nächsten Läufe wieder dabei sein.
Ganz besonderen Dank an Erwin, der mich durch den größten Teil der Strecke begleitet hat- ich habe viel gelernt und lustig war es auch!!!
Hoffentlich bis bald!

 
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